Verein(t) für die Blutspende

14. Blutspende-Marathon: Stadtsportverband, Bürgermeister und Rotes Kreuz ehren die Sieger

TuS Lockhausen gewinnt überraschend – Shotokan und CVJM Lockhausen auf dem Treppchen

Bad Salzuflen (MS). Unter dem Motto „Verein(t) für die Blutspende“ hatte der Blutspendedienst des Roten Kreuzes gemeinsam mit Bürgermeister Dirk Tolkemitt und dem Stadtsportverband zum 14. Blutspende-Marathon in Bad Salzuflen aufgerufen. Im Zentrum für Transfusionsmedizin OWL des DRK-Blutspendedienstes West wurden jetzt die Sieger geehrt.

Der Marathon:
Bei drei Blutspendeterminen in Bad Salzuflen konnte jeder Blutspender für seine Spende jeweils einen Punkt für einen Verein seiner Wahl vergeben. Neuspender verfügten sogar über zwei Punkte. Die Vereine mit den meisten Punkten erhielten jetzt Geldpreise zur Förderung der gemeinsamen Aktivitäten: 1. Preis – 750 Euro, 2. Preis – 500 Euro, 3. Preis – 250 Euro. Die Sparkasse Lemgo, die Volksbank Bad Salzuflen und die Stadtwerke Bad Salzuflen haben diese Preise ermöglicht. Außerdem erhielt der Verein mit den meistern Erst-Spendern einen Sonderpreis der Stadt Bad Salzuflen in Höhe von 250,00.

Die Bilanz:
Der Vorsitzende des SSV, Andreas Woite, und das Rote Kreuz zogen nun die Marathon-Bilanz. 180 Blutspender (Minderung um 68 gegenüber 2020) haben mitgemacht, 30 von ihnen waren Neuspender, dies entspricht einer Quote an Neuspendern von rund 17 % (Vergleich 14 % in 2020) bezogen auf alle Spender. Die Minderung sei sicherlich darauf zurück zu führen, dass diesmal „nur“ 3 Termine anstatt 4 zur Verfügung standen und es sei kein Termin an einem Sonntag dabei gewesen, so SSV-Pressesprecher Michael Schüler.

Bürgermeister Dirk Tolkemitt betonte, dass die Sportler nicht nur ihre Solidarität mit den lebenswichtigen Spenden zum Ausdruck gebracht, sondern auch Verantwortung für die Gesellschaft übernommen hätten und das besonders in Pandemie-Zeiten.

Außerdem stellte er die Win-Win-Situation für alle besonders heraus: mit dem gespendeten Blut sei potentiellen Empfängern geholfen und die siegreichen Vereine werden dafür zur Unterstützung ihrer Vereinsarbeit finanziell belohnt. Gleichzeitig rücke damit das Thema „Blutspende“ und das soziale Engagement der Vereine in den Fokus der Öffentlichkeit, so Vorsitzender Andreas Woite ergänzend dazu. Weiterhin galt sein Dank der „Salzufler Sportlerfamilie“, denn schließlich haben sich immerhin 31 von 50 Mitgliedsvereinen des SSV beteiligt. Aber auch den Sponsoren sowie Organisatoren wurde ein Dank ausgesprochen.

Die Platzierung:
Den Marathon-Wettbewerb gewonnen hat überraschender Weise nicht „Abo-Sieger“ Shotokan Karate Dojo. Dieser hatte zwar knapp die meisten Spender (28/3 Neuspender) aber „nur“ 31 Punkte und sicherte sich Platz 2. Der TUS Lockhausen konnte 27 Spender absolut (bei 8 Neuspendern) vorweisen und dadurch 35 Punkte für den Sieg ergattern. Mit 12 Punkten landete der CVJM Lockhausen auf dem 3. Treppchen-Platz. Den „undankbaren“ vierten Platz belegten mit 11 Punkten der SV Werl-Aspe und die TSG Holzhausen-Sylbach

Außerdem erhielt der TuS Lockhausen noch den Sonderpreis der Stadt Bad Salzuflen in Höhe von 250,00 Euro für die meisten Erstspender.
Die Urkunden für das Jahr 2020 wurde im Rahmen der diesjährigen Ehrung ebenfalls noch nachgereicht, da es 2020 nur eine virtuelle Siegerverkündung gab: 1. Platz Shotokan Karate Dojo, 2. Platz TuS Lockhausen sowie gemeinsam auf dem 3. Platz DLRG und TSG Holzhausen

Foto: Michael Schüler/SSV

Sieger, Verantwortliche und Sponsoren nach der Ehrung: (hintere Reihe v. l.) Dirk Tolkemitt, Bürgermeister und Schirmherr, Andreas Woite, SSV-Vorsitzender, und Matthias Schalk, DRK-Leiter Bad Salzuflen, (sitzend v. l.) Klaus Steinkamp, DLRG, Jörg Reipke, TuS Lockhausen, Gill Chiaradonn, TSG Holzhausen-Sylbach, Hartmut Ehlert, CVJM Lockhausen, Ralf Fuhrmann, Sparkasse Lemgo, sowie Christian Keller, Volksbank Bad Salzuflen.



Stadtsportverband: Ehrungen der Schulen

Rudolph-Brandes-Gymnasium holt erneut sich Ernst-an-Huef-Pokal

Bad Salzuflen (MS) Der Stadtsportverband Bad Salzuflen zeichnet jedes Jahr zusammen mit der Stadt die örtlichen Schulen für absolvierte Sportabzeichen aus. Aber in diesem Jahr erneut nicht im ganz großen Rahmen im Rathaus, denn den lässt die Corona-Pandemie im Moment immer noch nicht zu. Daher hatte sich der SSV-Vorstand entschlossen, die Geldbeträge für absolvierte Sportabzeichen direkt in den jeweiligen Schulen abzuliefern. Einzig die Übergabe des Ernst-an-Huef-Pokals fand im kleinen Rahmen vor Ort beim Sieger statt.

Dort, dem Rudolph-Brandes-Gymnasium, begrüßte Schulleiter Eckhart Brand und Sportlehrerin Ute Jordan Franziska Hildebrand (Stadt, Leiterin Sport und Ehrenamt), Stadtverbandsvorsitzenden Andreas Woite und Sportabzeichenbeauftragten Burkhard Linnenbrügger auf das herzlichste. Linnenbrügger erläuterte anschließend noch einmal die Vergabe-Modi für die Ehrungen und bedankte sich für die rege Teilnahme und auch beim Sponsor Christian Keller von der Volksbank. Insgesamt wurden Pandemie bedingt „nur“ 1002 (Vergleich 2019: 1416) Abzeichen in 2020 an den Schulen errungen, so Linnenbrügger. Er fand aber auch kritische Worte: „Ich bedauere, dass einige Grundschulen keine Sportabzeichen-Prüfungen durchführen.“ Wenn Unterstützung benötigt werde, könne man sich gern mit ihm in Verbindung setzen, so Linnenbrügger.

In drei Kategorien wurde bei den Sportabzeichen prämiert. Die Schule mit der herausragendesten Leistung erhielt den „Ernst-an-Huef“ Pokal sowie einen Geldbetrag von 100,00 Euro. In diesem Jahr konnte der Pokal von Sportabzeichenbeauftragten Burkhard Linnenbrügger erneut an das Rudolf-Brandes-Gymnasium, welches immerhin 416 Sportabzeichen vorzuweisen hatte, übergeben werden. Besonders lobte er RBG-Sportlehrerin Ute Jordan für ihr hervorragendes Engagement und die Umsetzung eines Sportabzeichen-Tages anstatt von Bundesjugendspielen.

In der zweiten Kategorie – Rangliste nach dem prozentualen Anteil der Abzeichen bezogen auf Anzahl der Schüler einer Klasse – wurden die besten drei Klassen pro Stufen mit einer Urkunde und einem Geldbetrag (1. Platz: 35,-; 2. Platz: 25; 3. Platz:15,-) bedacht.

Bei den Grundschulen bei den Klassen 1 – 2 gab es keine Belegung. Bei den Klassen 3 – 4 belegte die Klasse 4a (Knetterheide) den 1. Platz, gefolgt von der 4b und 4a der Grundschule Wüsten. Die Klassen 6d und 6c (RGB) und die 6b (Eduard-Hoffmann-Realschule) kamen bei den 5 – 6 Klassen „auf das Treppchen“. Bei den Klassen 7 – 8 siegte die 7e, gefolgt von der 7a und Platz gleichen 8c (alle RGB). Bei den Klassen 9 – 13 war die 9d (RGB) am erfolgreichsten. Auf den weiteren Plätzen: die 9a (RGB) und die 10b von der Realschule Aspe.

In der dritten Kategorie wurde dann noch die „Beste Schule“ geehrt. Hier entsteht der Rang nach Anteil der gesamt erworbenen Abzeichen bezogen auf die Schülerzahl der Schule. Bei den Grundschulen gewann die GS Wüsten (35,-).

Bei den Sekundarstufenschulen siegte das RGB, auf den Plätzen folgten die Realschule Aspe sowie die Eduard-Hoffmann-Realschule. Auch hier wurden die Platzierungen mit Urkunden und Geldprämien bedacht. Außerdem erhielten alle Schulen je erworbenen Sportabzeichen noch 0,50 Euro.

Insgesamt wurden so 1012,- Euro ausgeschüttet. Die Geldbeträge für die 2. und 3. Kategorie in Höhe von über 900,- Euro wurden von der Volksbank Bad Salzuflen gesponsert, während das Geld für den „Ernst-an-Huef-Pokalsieger“ aus dem „Helmut-Beyer-Fond“ stammt. Der „Helmut-Beier-Fond“ ist auf Wunsch des jahrzehntelangen Sportabzeichenbeauftragten des Stadtsportverbandes, Helmut Beier, der 2006 verstarb, entstanden. Ein großer Teil des Geldes für den Fond kam durch Geldspenden anlässlich der Trauerfeierlichkeiten von Helmut Beier zusammen. Dieser Fond wurde dann später von weiteren Sponsoren aufgestockt. Am Fond beteiligten sich die Stadtwerke Bad Salzuflen, der Marktkauf, die AOK, der Rotary Club Bad Salzuflen, die Stadt Bad Salzuflen, die Volksbank und Willi Terschluse anlässlich seines 50zigsten Geburtstag.

Nach der Pokalübergabe (v. l.): RBG-Schulleiter Eckhard Brandt, Franziska Hildebrand (Stadt Bad Salzuflen, Sport und Ehrenamt), Ute Jordan (Lehrerin und Koordinatorin Sport), der Vorsitzende des SSV Andreas Woite, Sponsor der Volksbank Bad Salzuflen Christian Keller und der Sportabzeichenbeauftragter des SSV Burkhardt Linnenbrügger.

Foto: Petra Kretschmer

Text: Michael Schüler


Vorstandsmitglieder im Amt bestätigt – Mitgliederversammlung erstmals virtuell

LC92 gewinnt Helmut-Beier-Gedächtnis-Pokal

Bad Salzuflen (MS) Zahlreich waren die angeschlossenen Mitgliedsvereine bei der Jahreshauptversammlung des Stadtsportverbandes (SSV) anwesend, allerdings virtuell und das erstmalig, wie Vorsitzender Andreas Woite eingangs bemerkte. Erstmals war auch der Bürgermeister der Stadt, Dirk Tolkemitt, mit dabei und befand es als toll (O-Ton), dass die Jahreshauptversammlung des SSV in Zeiten der Pandemie auf diese Weise realisiert werden konnte. Außerdem zugeschaltet war Wolfgang Sander (Leiter Stabsstelle Zentraler Service), der zukünftig mit Franziska Hildebrand nach der Umstrukturierung bei der Stadt für die Bereiche Ehrenamt und Sport zuständig ist.

Nach den Berichten der Vorstandsfunktioner wurde der Gewinner des Helmut-Beier-Gedächtnis Pokal bekannt gegeben. In diesem Jahr ging dieser an den LC 92 für das gute Ergebnis bei den Sportabzeichen. Der Pokal konnte natürlich nicht persönlich übergeben werden, dies wird noch nachgeholt, so Sportabzeichen-Beauftragter Burkard Linnenbrügger.Linnenbrügger wusste außerdem zu berichten, dass in 2020 1007 Sportabzeichen (Vergleich 2019: 1416) in den Schulen und 112 (2019: 252) in den Vereinen abgelegt wurden. Damit gab es insgesamt einen kräftigen, Pandemie bedingten Rückgang.

Anschließend folgten die Neuwahlen. 2. Vorsitzender wurde wieder Christian Müller. Erneut wurde Frank Schmidt zum Kassenwart bestimmt. Als Pressesprecher fungiert weiterhin Michael Schüler.

Die in 2020 für zwei Jahre als Kassenprüferin gewählte Silke Kroos (TSG Holzhausen-Sylbach) wird, nach turnusgemäßem Ausscheiden von Hans-Heinrich Greßhöner (TuS Ahmsen), durch Frank Herholt (Shoto Khan Dojo) unterstützt.

Abschließend teilte Vorsitzender Woite noch etwas zu einigen Terminen mit: Das Spielfest ist für 2021 abgesagt, der Blutspende-Marathon am 16. sowie am 22. und 29. September und der Ehrenamtstag am 4. Dezember terminiert.

(v. l.) Die wiedergewählten SSV-Vorstandsmitglieder: Christian Müller (2. Vorsitzender), Burkhard Linnenbrügger (Sportabzeichen-Beauftragter) sowie Frank Schmidt (Kassenwart). –

Archivfoto und Text: Michael Schüler


Erstmalig virtuelle Ehrung

13. Blutspende-Marathon: Stadtsportverband, Bürgermeister und Rotes Kreuz ehren die Sieger

Shotokan gewinnt erneut – TuS Lockhausen, DLRG und TSG Holzhausen auf dem Treppchen

Bad Salzuflen (MS). Seit 2008 übernimmt der Bürgermeister der Stadt Bad Salzuflen die Schirmherrschaft über den Blutspende-Marathon. So setzt der „neue“ Bürgermeister Dirk Tolkemitt diese Tradition nun fort. Unter dem Motto „Verein(t) für die Blutspende“ hatte der Blutspendedienst des Roten Kreuzes gemeinsam dem damaligen Initiator Stadtsportverband zum 13. Blutspende-Marathon in Bad Salzuflen aufgerufen. Die abschließende Ehrung hingegen musste ein paar Mal wegen der Corona-Pandemie verschoben werden. Deshalb erfolgte diese nun erstmalig „virtuell“, sprich per Videoschalte.

Der Marathon:

Bei vier Blutspendeterminen in Bad Salzuflen konnte jeder Blutspender für seine Spende jeweils einen Punkt für einen Verein seiner Wahl vergeben. Neuspender verfügten sogar über zwei Punkte.

Die Vereine mit den meisten Punkten erhielten jetzt Geldpreise zur Förderung der gemeinsamen Aktivitäten: 1. Preis – 750 Euro, 2. Preis – 500 Euro, 3. Preis – 250 Euro. Die Sparkasse Lemgo, die Volksbank Bad Salzuflen und die Stadtwerke Bad Salzuflen haben diese Preise ermöglicht. Außerdem erhielt der Verein mit den meisten Erst-Spendern einen Sonderpreis der Stadt Bad Salzuflen in Höhe von 250,00.

Die Bilanz:

Der ärztliche Leiter des Blutspendedienstes, Dr. Christian Faber, und das Rote Kreuz zogen nun die Marathon-Bilanz. 248 Blutspender (eine beachtliche Steigerung um 32 gegenüber 2019) haben mitgemacht, 37 von ihnen waren Neuspender (Steigerung absolut um 7), dies entspricht einer Quote an Neuspendern von rund 15 % bezogen auf alle Spender. Dr. Faber weiter: “Trotz Pandemie alles in allem eine nicht so erwartete und damit in 2020 absolute gelungene Aktion.“

Bürgermeister Dirk Tolkemitt betonte, dass es ehrenwert ist, dies publik zu machen. Allerdings wäre eine Ehrung wie Würdigung „live“ natürlich wesentlich schöner als „virtuell“. Wie Dr. Faber ergänzte, würden die Sportler nicht nur ihre Solidarität mit den lebenswichtigen Spenden zum Ausdruck bringen, sondern auch Verantwortung für die Gesellschaft übernehmen. Außerdem stellte er die Win-Win-Situation für alle besonders heraus: mit dem gespendeten Blut sei potentiellen Empfängern geholfen und die siegreichen Vereine werden dafür zur Unterstützung ihrer Vereinsarbeit finanziell belohnt.

Gleichzeitig rücke damit das Thema „Blutspende“ und das soziale Engagement der Vereine in den Fokus der Öffentlichkeit, so SSV-Vorsitzender Andreas Woite. Weiterhin galt sein Dank der „Salzufler Sportlerfamilie“, denn schließlich haben sich immerhin wieder 35 von 50 Mitgliedsvereinen des SSV beteiligt. Aber auch den Sponsoren sowie Organisatoren wurde ein Dank ausgesprochen.

Die Platzierung:

Den Marathon-Wettbewerb gewonnen hat zum 12. Mal der Verein Shotokan Karate Dojo mit 43 Punkten. Den 2. Platz belegte der TuS Lockhausen mit 31 Punkten, eine deutliche Steigerung (25) gegenüber 2019. Damit konnte der TuS den Platz mit der DLRG (17 Punkte), Vorjahres Zweiter, tauschen. Aber auch die TSG Holzhausen errang 17 Punkte. Somit teilen sich beide den 3. Platz sowie das Preisgeld in diesem Jahr.

Einen Sonderpreis der Stadt Bad Salzuflen in Höhe von 250,00 Euro erhielt der TuS Lockhausen für die meisten Erstspender (5).

BUZ: Sieger, Verantwortliche und Sponsoren während der Videoschalte:

(Obere Reihe, v. l.) Andreas Woite, SSV-Vorsitzender, Christian Keller, Sponsor Volksbank Bad Salzuflen, und Stephan Gierhake, BSD, (mittlere Reihe, v. l.) Mirko Schumann und Frank Herholt (beide Shoto Khan), Matthias Schalk, DRK Bad Salzulfen, Bürgermeister und Schirmherr Dirk Tolkemitt sowie Jörg Reipke, Vorsitzender TuS Lockhausen, des Weiteren (untere Reihe, v. l.) Christoph Vieregge, Sponsor Sparkasse Lemgo, Dr. Christian Faber, Leiter Blutspendezentrum, und Klaus Steinkamp, DLRG. Die TSG Holzhausen fehlte.

Text: Michael Schüler

Foto: Michael Schüler