Vorstandsmitglieder im Amt bestätigt – Mitgliederversammlung erstmals virtuell

LC92 gewinnt Helmut-Beier-Gedächtnis-Pokal

Bad Salzuflen (MS) Zahlreich waren die angeschlossenen Mitgliedsvereine bei der Jahreshauptversammlung des Stadtsportverbandes (SSV) anwesend, allerdings virtuell und das erstmalig, wie Vorsitzender Andreas Woite eingangs bemerkte. Erstmals war auch der Bürgermeister der Stadt, Dirk Tolkemitt, mit dabei und befand es als toll (O-Ton), dass die Jahreshauptversammlung des SSV in Zeiten der Pandemie auf diese Weise realisiert werden konnte. Außerdem zugeschaltet war Wolfgang Sander (Leiter Stabsstelle Zentraler Service), der zukünftig mit Franziska Hildebrand nach der Umstrukturierung bei der Stadt für die Bereiche Ehrenamt und Sport zuständig ist.

Nach den Berichten der Vorstandsfunktioner wurde der Gewinner des Helmut-Beier-Gedächtnis Pokal bekannt gegeben. In diesem Jahr ging dieser an den LC 92 für das gute Ergebnis bei den Sportabzeichen. Der Pokal konnte natürlich nicht persönlich übergeben werden, dies wird noch nachgeholt, so Sportabzeichen-Beauftragter Burkard Linnenbrügger.Linnenbrügger wusste außerdem zu berichten, dass in 2020 1007 Sportabzeichen (Vergleich 2019: 1416) in den Schulen und 112 (2019: 252) in den Vereinen abgelegt wurden. Damit gab es insgesamt einen kräftigen, Pandemie bedingten Rückgang.

Anschließend folgten die Neuwahlen. 2. Vorsitzender wurde wieder Christian Müller. Erneut wurde Frank Schmidt zum Kassenwart bestimmt. Als Pressesprecher fungiert weiterhin Michael Schüler.

Die in 2020 für zwei Jahre als Kassenprüferin gewählte Silke Kroos (TSG Holzhausen-Sylbach) wird, nach turnusgemäßem Ausscheiden von Hans-Heinrich Greßhöner (TuS Ahmsen), durch Frank Herholt (Shoto Khan Dojo) unterstützt.

Abschließend teilte Vorsitzender Woite noch etwas zu einigen Terminen mit: Das Spielfest ist für 2021 abgesagt, der Blutspende-Marathon am 16. sowie am 22. und 29. September und der Ehrenamtstag am 4. Dezember terminiert.

 

(v. l.) Die wiedergewählten SSV-Vorstandsmitglieder: Christian Müller (2. Vorsitzender), Burkhard Linnenbrügger (Sportabzeichen-Beauftragter) sowie Frank Schmidt (Kassenwart). –

Archivfoto und Text: Michael Schüler

 

Erstmalig virtuelle Ehrung

13. Blutspende-Marathon: Stadtsportverband, Bürgermeister und Rotes Kreuz ehren die Sieger

Shotokan gewinnt erneut – TuS Lockhausen, DLRG und TSG Holzhausen auf dem Treppchen

Bad Salzuflen (MS). Seit 2008 übernimmt der Bürgermeister der Stadt Bad Salzuflen die Schirmherrschaft über den Blutspende-Marathon. So setzt der „neue“ Bürgermeister Dirk Tolkemitt diese Tradition nun fort. Unter dem Motto „Verein(t) für die Blutspende“ hatte der Blutspendedienst des Roten Kreuzes gemeinsam dem damaligen Initiator Stadtsportverband zum 13. Blutspende-Marathon in Bad Salzuflen aufgerufen. Die abschließende Ehrung hingegen musste ein paar Mal wegen der Corona-Pandemie verschoben werden. Deshalb erfolgte diese nun erstmalig „virtuell“, sprich per Videoschalte.

Der Marathon:

Bei vier Blutspendeterminen in Bad Salzuflen konnte jeder Blutspender für seine Spende jeweils einen Punkt für einen Verein seiner Wahl vergeben. Neuspender verfügten sogar über zwei Punkte.

Die Vereine mit den meisten Punkten erhielten jetzt Geldpreise zur Förderung der gemeinsamen Aktivitäten: 1. Preis – 750 Euro, 2. Preis – 500 Euro, 3. Preis – 250 Euro. Die Sparkasse Lemgo, die Volksbank Bad Salzuflen und die Stadtwerke Bad Salzuflen haben diese Preise ermöglicht. Außerdem erhielt der Verein mit den meisten Erst-Spendern einen Sonderpreis der Stadt Bad Salzuflen in Höhe von 250,00.

Die Bilanz:

Der ärztliche Leiter des Blutspendedienstes, Dr. Christian Faber, und das Rote Kreuz zogen nun die Marathon-Bilanz. 248 Blutspender (eine beachtliche Steigerung um 32 gegenüber 2019) haben mitgemacht, 37 von ihnen waren Neuspender (Steigerung absolut um 7), dies entspricht einer Quote an Neuspendern von rund 15 % bezogen auf alle Spender. Dr. Faber weiter: “Trotz Pandemie alles in allem eine nicht so erwartete und damit in 2020 absolute gelungene Aktion.“

Bürgermeister Dirk Tolkemitt betonte, dass es ehrenwert ist, dies publik zu machen. Allerdings wäre eine Ehrung wie Würdigung „live“ natürlich wesentlich schöner als „virtuell“. Wie Dr. Faber ergänzte, würden die Sportler nicht nur ihre Solidarität mit den lebenswichtigen Spenden zum Ausdruck bringen, sondern auch Verantwortung für die Gesellschaft übernehmen. Außerdem stellte er die Win-Win-Situation für alle besonders heraus: mit dem gespendeten Blut sei potentiellen Empfängern geholfen und die siegreichen Vereine werden dafür zur Unterstützung ihrer Vereinsarbeit finanziell belohnt.

Gleichzeitig rücke damit das Thema „Blutspende“ und das soziale Engagement der Vereine in den Fokus der Öffentlichkeit, so SSV-Vorsitzender Andreas Woite. Weiterhin galt sein Dank der „Salzufler Sportlerfamilie“, denn schließlich haben sich immerhin wieder 35 von 50 Mitgliedsvereinen des SSV beteiligt. Aber auch den Sponsoren sowie Organisatoren wurde ein Dank ausgesprochen.

Die Platzierung:

Den Marathon-Wettbewerb gewonnen hat zum 12. Mal der Verein Shotokan Karate Dojo mit 43 Punkten. Den 2. Platz belegte der TuS Lockhausen mit 31 Punkten, eine deutliche Steigerung (25) gegenüber 2019. Damit konnte der TuS den Platz mit der DLRG (17 Punkte), Vorjahres Zweiter, tauschen. Aber auch die TSG Holzhausen errang 17 Punkte. Somit teilen sich beide den 3. Platz sowie das Preisgeld in diesem Jahr.

Einen Sonderpreis der Stadt Bad Salzuflen in Höhe von 250,00 Euro erhielt der TuS Lockhausen für die meisten Erstspender (5).

BUZ: Sieger, Verantwortliche und Sponsoren während der Videoschalte:

(Obere Reihe, v. l.) Andreas Woite, SSV-Vorsitzender, Christian Keller, Sponsor Volksbank Bad Salzuflen, und Stephan Gierhake, BSD, (mittlere Reihe, v. l.) Mirko Schumann und Frank Herholt (beide Shoto Khan), Matthias Schalk, DRK Bad Salzulfen, Bürgermeister und Schirmherr Dirk Tolkemitt sowie Jörg Reipke, Vorsitzender TuS Lockhausen, des Weiteren (untere Reihe, v. l.) Christoph Vieregge, Sponsor Sparkasse Lemgo, Dr. Christian Faber, Leiter Blutspendezentrum, und Klaus Steinkamp, DLRG. Die TSG Holzhausen fehlte.

Text: Michael Schüler

Foto: Michael Schüler